Homöopathische Medizin

Ernährung

Allgemeine Information

Zu Beginn unserer homöopathischen Laufbahn beachteten wir die Ernährung nur ganz am Rande. Auf ganz offensichtliche Fehler haben wir die Patienten hingewiesen und den Rest sollte dann die Homöopathie erledigen. Das funktionierte auch gut, doch es gab immer wieder Fälle, in denen die homöopathischen Mittel wie nicht funktionieren wollten, oder nur sehr kurz eine Veränderung brachten. Auf der Suche nach der Lösung dieses Problems haben wir verschiedene Ansätze probiert. Doch der Erfolg wollte sich nicht einstellen. Erst als wir gezielt auf die Ernährung zu achten begannen veränderte sich die Situation. Die Antwort auf die Frage an die Patienten nach ihrer Ernährung lässt sich in etwa wie folgt zusammenfassen:

 

Frühstück: Brot, Backwaren. Butter, Marmelade, Käse, Fleisch Joghurt

Mittagessen: Salatbeilage. Pasta, Reis, Fleisch/Fisch, wenig Gemüse

Abendessen:  Brot, Käse, Fleisch (Aufschnitt, Wurst, Trockenfleisch)

Trinken: Kaffee, Milch, Süssgetränke, etwas Wasser, Alkohol

Ja, wir wissen. Bei ihnen sieht das ganz anders aus und wir alle machen auch einmal eine Ausnahme und essen einen Salatteller oder Fitnessteller und sie ernähren sich gesund und vollwertig. Aufgrund unserer absolut nicht ausgewogenen Ernährung ist in der Schweiz das Thema Übergewicht und Adipositas auch weit verbreitet.

Noch vor gut 20 Jahren wirkten homöopathische Arzneien in der C200 bei chronischen Krankheiten oft sehr gut. Doch mit der Zeit musste die Potenz von C200 auf C10'000 erhöht werden um den gleichen Effekt zu erreichen. Wenn wir heute mit einer optimalen Ernährung und/oder Nahrungsergänzung arbeiten, reagiert der Körper wieder viel besser und nachhaltiger auch schon auf C200 Potenzen. Zudem bleibt der Körper viel länger gesund, das Immunsystem ist sehr stabil, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit bleibt bis ins hohe Alter sehr gut. Gemäss vielen Studien lassen sich so auch viele unserer typischen Krankheiten, die im Alter kommen, vermeiden.

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich nach einer Umstellung der Essgewohnheiten, z.B. auf eine basische Ernährung, oder Low-Carb Ernährung, oder einer Stoffwechselumstellung der Körper wieder regeneriert und viele Beschwerden sich verbessern. Schneller und für viele Menschen auch unkomplizierter geht es in Kombination mit einer qualitativ hochwertigen und orthomolekular klug zusammengesetzten Nahrungsergänzung (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien, Omega3). Diese Nahrungsergänzung sollte aber auch an den Patienten angepasst werden. Zudem muss auf ein optimales Verhältnis von Omega3/Omega6 Fettsäuren geachtet werden. Je mehr industriell gefertigte Lebensmittel verzehrt werden, desto schlechter ist dieses Verhältnis und desto höher sind beispielsweise die sogenannten stillen Entzündungen (Silent Inflammation).

 

 

Die Ernährung ist der primäre Faktor für die Gesundheit. Denn genau aus dem, was wir täglich zu uns nehmen, muss der Körper täglich Millionen von Zellen neu produzieren, Billionen von Zellen ernähren, das Immunsystem aufrechterhalten, Energie zur Verfügung stellen und Reparaturen bewerkstelligen und und und....

Wir integrieren die Ernährung und Nahrungsergänzung bei Bedarf in das Behandlungskonzept. Der Erfolgt bleibt nicht aus. Bei Interesse beraten wir Sie sehr gerne.

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